Forschungsschwerpunkt Translationale Neurowissenschaften Mainz

Mainzer Resilienz-Projekt (MARP)

Resilienz ist die Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit trotz mentaler oder physischer Belastungen. Im Mainzer Resilienz-Projekt (MARP) versuchen wir zu verstehen, warum manche Menschen trotz solcher Belastungen keine stressbedingte psychische Erkrankung (wie Depression, Angst, Posttraumatische Belastungsstörung oder auch Sucht) entwickeln und welche Fähigkeiten und Ressourcen sie dabei einsetzen. Dabei betrachten wir soziale, psychologische und biologische Mechanismen. Unser langfristiges Ziel ist es, auf der Basis eines besseren Verständnisses der Resilienz neue Wege zur Prävention stressbedingter Erkrankungen zu finden und zur Verringerung der hohen Fallzahlen dieser Erkrankungen beizutragen. Mehr zum Hintergrund erfahren sie hier.

MARP wird von Wissenschaftlern des Deutschen Resilienz-Zentrums (DRZ) durchgeführt, mit Unterstützung der Abteilungen und/ oder  Plattformen für Neuroimaging (NIC), Gutenberg Brain Study (GBS)/Clinical Investigation Center (CIC), Psychiatrie und Psychotherapie, Psychologie, Humangenetik, Biometrie und Epidemiologie, Labormedizin, Präventive Kardiologie, und Mikroskopische Anatomie und Neurobiologie.

MARP untersucht eine Kohorte junger gesunder Probanden, die sich am Übergang zwischen Jugend und Erwachsenenalter und dem damit verbundenen Eintritt in eine akademische Ausbildung oder das Berufsleben befinden. In diesem Altersbereich treten häufig stressbedingte psychische Probleme zum ersten Mal oder erneut auf. Wir begleiten diese Personen über mehrere Jahre und erfassen möglicheVeränderungen in der psychischen Gesundheit sowie die Stressoren (Belastungen), die sie erleben. Zur genauen Charakterisierung unserer Versuchspersonen setzen wir verschiedene Methoden aus den Sozialwissenschaften, der Psychologie, der Verhaltensforschung und der Hirnforschung ein, u.a. die Hirnbildgebung mit Hilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT). Dadurch hoffen wir, Mechanismen zu entdecken, die Menschen davor schützen, unter Stress dauerhaft zu erkranken.

MARP wird vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK), Rheinland-Pfalz  und dem Forschungszentrum Translationale Neurowissenschaften (FTN) gefördert.

 

Hier erfahren Sie mehr zum Hintergrund des Mainzer Resilienz-Projekts und zum Studienablauf. Auf den folgenden Seiten ist darüber hinaus beschrieben, was die Studienteilnahme alles beinhaltet. Wenn Sie an der Studie teilnehmen möchten, finden Sie hier Kontaktinformationen.

 

 

Aktuelles

19. Oktober 2017
NIC meeting
Benjamin Meyer (NIC) will present his new study investigating  “The neural networks of instructed fear” in the NIC meeting on Thursday, October 19th at 12 in the seminar room 1 in building 503....mehr
14. September 2017
NIC meeting
Christian Paret (Central Institute of Mental Health, Mannheim) will give a talk on “Real-time fMRI neurofeedback from the amygdala: Feasibility, clinical application and brain mechanisms” in the NIC meeting on Thursday, September 14th....mehr
24. August 2017
NIC meeting
Dr. Til Ole Bergmann (University of Tübingen) will be guest speaker in the NIC meeting on Thursday, August 24th. His talk: “On the function of neuronal oscillations – insights from transcranial brain stimulation and multimodal imaging” will be at noon in the seminar room in building 701....mehr